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Salomé-Preis für
besondere
Verdienste im orientalischen Tanz
Der
Salomé-Preis für besondere Verdienste im orientalischen
Tanz wurde 2010 von Renate Behrens ins Leben gerufen und wird jährlich
im
Rahmen des Telos Oriental Tanzfestes verliehen.
Er
ist nach der
biblischen Figur der Salomé benannt, die von
Oscar Wilde und Richard Strauß unsterblich gemacht wurde. Das Vorbild
der
Salomé ist im Neuen Testament zu finden, dort erfahren wir allerdings
nicht
ihren Namen, sie wird lediglich als Tocher der Herodias bezeichnet. Der
Legende
nach wurde sie gebeten, vor König Herodes anlässlich seiner
Geburtstagsfeier zu
tanzen. Sie tut dies in so wunderbarer Weise, dass Herodes, von dem
Gesehenen
derart verzückt, ihr verspricht, ihr jeden Wunsch zu erfüllen. Leider
ist
Salomé schlecht beraten, sie lässt sich von ihrer Mutter verleiten und
wünscht
sich den Kopf Johannes des Täufers, den sie dann auch erhält. Eine
Geschichte,
die zeigt, was Tanz und Tänzerinnen alles bewirken und bewegen können.
Leider
ein negatives Beispiel.
Die
Preisträgerinnen des
Salomé-Preises sind positive
Beispiele für Tänzerinnen, die viel bewegt haben. Sie haben ihre
Leidenschaft
für den orientalischen Tanz zu ihrer Berufung gemacht und haben, oft
auch gegen
große Widerstände, viel erreicht. Sie haben die eigene Begeisterung an
andere
weitergegeben, haben andere Tänzerinnen auf ihrem Weg mitgenommen und
letztlich
auch Kritiker überzeugt.
Der
Salomé-Preis ist ein reiner Anerkennungspreis, er ist
mit keinerlei finanzieller Vergütung verbunden und soll auf besondere
Tänzerinnen, Trainerinnen und Choreografinnen aufmerksam machen.

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Preisträgerin des Jahres
2010: Shalimar
E. Möhler
Shalimar E. Möhler, die Beauftragte
für Orientalischen Tanz
im Deutschen Tanzsportverband e.V. ist eine Frau, deren Verdienst für
den
orientalischen Tanz von ganz besonderer Art ist. Sie hat in
jahrelangen, von
vielen Widerständen begleiteten Anstrengungen die Aufnahme des
orientalischen
Tanzes in die deutschen Sportverbände erreichen können. Ihr ist es zu
verdanken,
dass es eine, nun schon mehrfach durchgeführte, anerkannte
Lizenzausbildung zur
Trainerin-C-Orientalischer Tanz im Deutschen Tanzsportverband gibt.
Seit
einigen Jahren unterrichten nun gut ausgebildete und qualifizierte
Trainerinnen
orientalischen Tanz in Vereinen und Tanzschulen und werden regelmäßig
in von
Shalimar organisierten Lizenzschulungen weitergebildet.
Ihre humorvolle und unterhaltsame Art
mit der sie dies und
vieles andere tut, lässt ihre Schülerinnen mitunter die Anspannung, die
eine
solche Ausbildung mit sich bringt, vergessen und ist sicherlich ein
Geheimnis
ihres Erfolgs.
Informationen zu Shalimar: www.shalimar-online.de |
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Preisträgerin des Jahrs 2011: Jazira Malu
Jazira Malu ist im Raum
Wiesbaden und darüber hinaus eine
feste Größe. Seit vielen Jahren unterrichtet sie dort in ihrer eigenen
Tanzschule, sie bestreitet Auftritte und Tanzshows und unterhält ein
Geschäft
für alles. was zu dieser Tanzsportart gehört. Sie engagiert sich seit
einigen
Jahren auch in der Ausbildung für Trainerinnen und ihre Schülerinnen
tragen so
ihr Können weiter. Die orientalische Folklore ist ihr ein besonderes
Anliegen
und sie ist eine der Tänzerinnen, die maßgeblich dazu beigetragen hat,
dass die
Wurzeln dieser einst exotischen Tanzart nicht in Vergessenheit geraten
sind und
die Tänze darüber hinaus in zeitgenössischer Form auf der Bühne
weiterleben.
Ihr Repertoire auf diesem Gebiet hat mittlerweile einen beachtlichen
Umfang
erreicht.
Jazira
Malu wird aber nicht nur für ihr großes Können und
ihre Erfahrung ausgezeichnet, sonder auch und nicht zuletzt für die Art
und
Weise, wie sie all dies tut. Ihre Aufrichtigkeit, ihre Menschlichkeit
und ihr
Respekt bei der Ausübung ihrer Tätigkeit sind etwas ganz Besonderes und
zeugen
von tiefer Überzeugung und großer Leidenschaft für diesen Tanz.
Informationen zu Jazira Malu: www.malu-tanz.de |

© Michael Domke
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Preisträgerinnen des Jahrs 2012: Duo
Noaem
Das Duo Noaem sind
Warda und Sahira. Beide befassten sich seit ihrer Kindheit mit
unterschiedlichen Tanzformen, bevor der orientalische Tanz für sie zum
verbindenden Element wurde. Hinzu kam der Bollywood Tanz, den sie als
Duo zu einer besonderen Perfektion entwickelt haben. Seitdem gehen die
Tänzerinnen ihren eigenen künstlerischen Weg zwischen Tradition und
Innovation, ohne die Wurzeln der Tanzformen zu vernachlässigen, die sie
darbieten. Ihr Tanz ist immer eine Mischung aus traditionellen
Elementen, die geschickt in eine neue Umgebung eingepasst und
vermittelt werden und so die Tänze nicht nur imitieren sondern auch
lebendig erhalten.
Sahira
und Warda tun dies alles mit großem Elan und viel Charme und wer die
beiden tanzen sieht wird mitgenommen in die Welt der Töne und der
Farben und kann die Welt um sich herum für eine Weile vergessen, ganz
wie Salomé …
Informationen zu Duo
Noaem: www.noaem.de
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